Informationen über das Ei

Mit der breitem Thema Ei sind viele interessante Informationen verbunden. Wir laden Sie ein, sich mit unserer Sammlung von Informationen über das Ei bekannt zu machen.

  • Man braucht niemanden überzeugen, dass Eier gesund sind. Ein Ei besteht in 75 % aus Wasser, ca. 12 % Proteinen, 10 % Fette, und den Rest bilden Kohlenhydrate. Eier sind die Quelle von vielen Vitaminen, u. a. A, B1­, B2, B5, B9 und D. Sie enthalten außerdem viele für den Menschen geeignete Elemente, wie etwa Eisen, Zink, Phosphor, Calcium oder Magnesium. Eierkonsum lässt die Mängel an Cholin ergänzen. Sie sind eine Quelle der das Sehensvermögen verbessernden Lutein und Zeaxanthin. Vor allem sind Eier eine Quelle vollwertigen Proteins. In 1965 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die in den Eiern enthaltenen Proteine als das Muster für den Aminosäurensatz.
  • Der Grund für die Zähmung des Geflügels war vor allem die Tatsache, dass es die Eierquelle war. Bereits in der Urzeit jagten die ersten Menschen Vogel, um Eier zu gewinnen. Die ersten Erwähnungen über Geflügelzucht reichen bis 7500 v. Ch. zurück.  Die Gebiete, wo Geflügelzucht eingeleitet wurde, war Süd-Ost-Asien und Indien. Durch Ägypten kamen Eier nach Griechenland, und dann wurden zum Hauptbestandteil der Küche des antiken Roms, das bekanntlich einen großen Einfluss auf das ganze Europa hatte.
  • Vogeleier erfreuen sich außergewöhnlicher Beliebtheit, weil sie in zahlreichen Gerichten angewandt werden können.  Sie sind eine wesentliche Zutat in Lebensmittelindustrie. Am häufigsten werden Hühnereier verwendet. Enteneier, Gänseeier, Wachteleier oder Straußeneier sind wegen geringerer Erhältlichkeit eine Zutat nur in Gerichten der größten Gourmets. Möweneier werden in England und in einigen skandinavischen Ländern für eine Leckerei gehalten. In manchen afrikanischen Ländern sind im Frühling auf dem Markt Perlhuhneier allgemein erhältlich. Die Eier der wildesten Vogelarten werden gesetzlich geschützt und für das Sammeln und Verkauf davon drohen ernsthafte Strafen.
  • Die Eiform erinnert ungefähr an eine auf einer Seite verlängerte Sphäre, die entlang der längeren Achse zylindrisch symmetrisch ist. Das Ei ist mit einer dünnen Schutzhülle umhüllt, die man Eischale nennt. Innen hängt das kleinere Eigelb im es umgebenden Eiweiß. Das größere Eiende enthält Luftbläschen, welche die Grundlage der Eierklassifizierung darstellen. Je kleiner das Bläschen, desto höhere die Klasse. So wird auch das Alter eines Eis festgestellt.
  • Eine strittige Frage im Thema Ei ist Cholesterin. 100 g  Ei enthält ca. 424 mg Cholesterin. Das wurde bewiesen und kann nicht verneint werden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass der Mensch braucht Cholesterin, um u. a. metabolische Umwandlungen durchzuführen, Galle, Vitamin D oder auch Hormone herzustellen. Deswegen ist es ein Irrtum, das Ei als schädlich wegen Cholesteringehalts zu betrachten.